Spritztechnik

Die Konturen von Scherenschnittmotiven kann man durch Spritztechnik gut sichtbar machen.
Dazu braucht man keine Spritzpistole. Ein einfaches Spritzsieb aus dem Schreibwarenladen, Wasserfarben aus dem Schulmalkasten und eine mittelharte Zahnbürste sind dazu nötig.
Der Arbeitsplatz sollte weiträumig mit Zeitungspapier ausgelegt werden. Eine Schürze oder
ein Malkittel wären empfehlenswert.

Einen Scherenschnitt als Positiv oder auch eine Schablone lege ich auf helles Papier.

Man taucht die Zahnbürste in ziemlich wässerige Malfarbe und streicht damit schnell auf dem Spritzsieb, das man etwa handbreit über dem Arbeitsblatt hält, hin und her. Die Farbe sollte dabei fein spritzen und möglichst nicht tropfen. Es ist ratsam über der Motiv-Vorlage zu beginnen, damit anfängliche eventuelle Tropfen nicht gleich auf die Spritzfläche fallen.
Den Arbeitsgang wiederhole ich mit 2 - 3 verschiedenen Farben.

Wenn das Bild fertig gespritzt ist, kann man die Vorlage noch eine Weile liegen lassen, damit man beim Abheben nichts verschmiert.

Mit Blättern (glatt gebügelt) verschiedener Bäume können Kinder in dieser Technik wahre Kunstwerke schaffen, wobei auch mehrere Spritzdurchgänge mit verschiedenen Farben und jeweils anderen Blättern auf einander folgen können (nachdem die Farbe des vorherigen Durchgangs getrocknet ist).