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Wenn ich das Stroh nach der Stärke der Halme geordnet
aufklebe, erhalte ich Platten von verschiedener Stärke.
Dicke Halme eignen sich am besten für gröbere Muster. Aus
den zarteren Halmen kann man auch zartere Motive schneiden,
ohne dass sich das Stroh vom aufgeklebten Papier abspaltet.
Wenn
wir die fertige Strohplatte aus gebleichtem Stroh auf
mehrere Blätter Zeitungspapier legen, können wir sie mit dem
Bügeleisen und etwas Geduld durch ständiges Hin- und
Herfahren mit dem Eisen bräunen.
Das ging mit meinem alten Bügeleisen, bei dem der
Überhitzungsschutz nicht mehr richtig funktionierte, recht
gut. Mit den neueren Eisen, vor allem mit den
Dampfbügeleisen (ohne Wasser) ist das fast nicht mehr
möglich. Es dauert lange; und sehr braun wird das Stroh
damit auch nicht mehr. Halten Sie also Ausschau nach einem
alten Bügeleisen, wenn Sie mit Brauntönen arbeiten möchten!
Ich habe
auch versucht, Stroh zu färben. Mit Batikfarben habe ich
zartgrüne Strohplatten gefärbt. Mit kaltem Wasser habe ich
die Farbe angerührt und das aufgespaltene Stroh mehrere
Stunden darin liegen lassen. Die Halminnenseite wurde
dunkelgrün, aber die Außenseite nahm nur wenig Farbe an. Die
so entstandenen Strohplatten gefallen mir trotzdem.
Stroh-Collagen
mit dem Skalpell oder einer Schere
ausgeschnitten
Arbeitsanleitung
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Stroh auf weißem Papier (ohne
Linien) aufkleben.
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Platten pressen und trocknen.
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Verschiedene Motive aus der
Strohplatte schneiden
o
Auf schwarzes oder
andersfarbiges kräftiges Papier kleben.

Für
Strohkollagen habe ich keine Vorlagen. Jede Kollage entsteht
durch individuelles Hin- und Herschieben der einzelnen
Teilchen.

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Für die Blüten dieser Blumencollagen wurden
kleine Platten
geklebt, die aus zwei längs geschnittenen hellen und
dazwischen einem quer geschnittenen roten
Strohstreifen - von einem Kästchen Breite –
bestehen.
Die Streifen sind 9 Kästchen lang.
Nachdem die aufgeklebten Platten getrocknet sind,
werden sie ausgeschnitten und in drei Teile
zerlegt – 3 x 3 Kästchen groß.
Jedes dieser Kästchen wird nun zerschnitten, so dass
die Teile 1, 2 und 3 entstehen. 1 und 2 werden
zusammen geklebt, so dass die Blüte entsteht.
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Für die Schmetterlinge gibt es
Stanzwerkzeuge zu kaufen. Die runden Punkte
entstehen mit dem Locher.
Blüten und Blätter werden aus kleinen Abfällen
geschnitten. |
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Die Streifen für diese
„Blütenblätter“ wurden zusammengesetzt aus längs-
geschnittenem, gebleichtem und aus
quer-geschnittenem rotem Stroh.
Sie wurden im 45 Grad-Winkel geschnitten.
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Stroh-Scherenschnitte
mit dem Messer oder Skalpell ausgeschnitten,
nicht mit der Schere
Arbeitsanleitung
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Stroh auf weißem Papier (ohne
Linien) aufkleben.
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Platten pressen und trocknen
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Gewünschtes Motiv zeichnerisch
vorbereiten, eventuell auf Pergamentpapier, um es
seitenverkehrt verwenden zu können.
o
Schneideunterlage herrichten.
o
Das Papier mit dem
vorgezeichneten Motiv auf die Strohplatte legen und alles
zusammen mit Pinnägeln an einigen Stellen (die später heraus
fallen) auf der Unterlage befestigen.
o
Das Motiv mit dem Messer oder
Skalpell ausschneiden.
o
Das Motiv auf schwarzes oder
andersfarbiges kräftiges Papier kleben.
Auf eine Strohplatte könnte man den Ausschnitt auch kleben.
Eine auf diese Weise vorgetäuschte Intarsie finde ich aber
nicht so schön.
Stroh-Intarsienbilder
- mit dem Messer oder Skalpell ausgeschnitten
Arbeitsanleitung
o
Gewünschtes Motiv zeichnerisch
vorbereiten, eventuell auf Pergamentpapier, um es
seitenverkehrt verwenden zu können,
o
eine entsprechende
Schneideunterlage herrichten,
o
soll für ein Motiv sowohl
helles und als auch gebräuntes Stroh verwendet werden, eine
helle und eine dunkle Strohplatte aufeinander legen
(Strohverlauf in die gleiche Richtung)
o
das Papier mit dem
vorgezeichneten Motiv darauf legen und alles zusammen mit
Pinnägeln an einigen Stellen (vielleicht auf den Linien des
Entwurfs) an der Unterlage befestigen.
Schritt 1

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- Mit Batikfarbe habe ich
versucht selbst Stroh zu färben. Ein kräftiges
Grün ist es nicht geworden. Aber meine erste
gefärbte Strohplatte sieht recht „natürlich“
aus.
- Aus ungebleichtem,
naturbelassenem Stroh habe ich hierfür die 2.
Platte geklebt.
- Dann habe ich zwei Platten
aufeinander gelegt und darüber den gezeichneten
(beziehungsweise kopierten) Entwurf.
- Alles zusammen habe ich
mit einem Skalpell ausgeschnitten.
- Die heraus fallenden
Teilchen habe ich geordnet daneben gelegt (sieht
fast wie ein Negativ-Bild aus, wenn man es
ordentlich aufkleben würde), Schritte 1 und 2.
- Diese Teilchen werden nun
in die andersfarbige Platte eingefügt, Schritt
3.
So sind zwei Einlegearbeiten
oder Intarsien entstanden.
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Schritt 2
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