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Batikeier
Sie werden sich wundern, dass
Batikeier beim Thema Wachsapplikationen zu finden sind. Diese
Applikationen bilden eine ideale Ausgangstechnik für Batik auf Eiern. Bei
dieser Technik ersparen wir uns das Wachserhitzen, und die Umrissformen der
Ornamente werden scharf. Das Batikei ist also eine Weiterführung dessen,
was wir bis jetzt gemacht haben.
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Was versteht man unter einer
Batik? Es ist eine Art des Färbens, bei der bestimmte Stellen mit Wachs so
abgedeckt werden, dass sie keine Farbe annehmen. Nehmen wir an, wir haben
für unser Batikei die Farben Weiß, Orange, Grün und Braun ausgewählt. Dann
decken wir zuerst alles das mit den entsprechenden Wachsplättchen ab, was
später als weiße Schale erscheinen soll. Dabei müssen wir uns bemühen, das
Ei an den beiden „Spitzen" zu halten und Wachs wirklich nur auf die
Stellen der Schale zu bringen, die weiß bleiben sollen.
Zum Abdecken verwenden wir
farbloses oder weißes Wachs, da bei manchen gefärbten Wachsarten nach dem
Abschmelzen Farbrückstände die Gestaltung beeinträchtigen könnten.
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Nun tauchen wir das Ei mit dem
selbst gebogenen Eierhalter (Drahtabfälle bekommen Sie beim Elektriker)
z.B. in ein orangefarbenes Bad, das nur kalt bis handwarm sein darf, damit
sich das Wachs nicht verformt. Es eignen sich hierfür gute Eierfarben oder
richtige Batikfarben.
Nach drei bis vier Minuten spülen
wir die überschüssige Farbe unter fließendem Wasser ab, lassen auch die
Flüssigkeit aus dem Innern des Eies auslaufen und das begonnene Werk
trocknen. Dabei hängen wir die Eierhalter an einem Kochlöffel auf, der
quer über dem Waschbecken oder einem großen Kochtopf liegt. |
Inzwischen richten wir die nötige
Anzahl von Scheibchen, Blättchen oder Streifen her, mit denen wir das
Orange abdecken wollen. Wenn wir dem Muster entsprechend mit den
Abdeckwachs weitergestaltet haben, baden wir unser Ei in grüner Farbe.
Machen wir nun so weiter und tauchen das grüne Ei nach weiterer
Farbabdeckung in Rot, so wird es braun. Bei der gewünschten
Hintergrundfarbe für unser Motiv angekommen, beginnen wir nach den
Trocknen das aufgelegte Wachs wieder zu entfernen. Kratzen Sie aber bitte
nicht mit den Messer! Schmelzen Sie das Wachs seitlich an einer
Kerzenflamme! (Oben rußt sie!) Stück für Stück wischen Sie das
geschmolzene Wachs dann mit einem weichen Lappen ab, wobei Sie das Ei auch
gleich etwas polieren können.
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Zum Aufhängen nehme ich gedrehte
Wollkordeln, die ich mit einem Einfädler aus dünnem Draht - möglichst noch
dünner als Blumendraht - doppelt durch das Ei hindurch ziehe und am unteren
Ende verknote (evtl. doppelter Knoten!). Die Löcher in der Eischale werden
dabei von der Wollkordel ausgefüllt.
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Im Gegensatz zu unseren
applizierten Eiern vertragen diese gebatikten ein sonniges Plätzchen auf
dem Fenstersims, von wo aus sie allen Vorbeigehenden oder bewundernd
Betrachtenden einen frohen Ostergruß zuwinken.
(Leider bleicht sie die Sonne mit
der Zeit etwas aus.)
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"Ostereier und Kerzen mit Wachs verziert"
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